Glaskeramik für Ofentüren

individuelle Zuschnitte bei uns erhältlich.

 

Auszüge aus technischer Beschreibung:

 

Glaskeramik ist eine extrem hitzebeständige, transparente Glaskeramik. Dank seiner äußerst niedrigen thermischen Ausdehnung können Glaskeramik weder sehr hohe Temperaturen (bis 760 0C) noch beträchtliche Temperaturwechsel und -unterschiede etwas anhaben. Darüber hinaus lässt Glaskeramik vor allem im kurzwelligen Infrarot-Bereich die Wärmestrahlung sehr gut passieren. In diesem Bereich befindet sich bei einer Verbrennung, beispielsweise im Kaminofen, der größte und intensivste Anteil der Wärmestrahlung, den man als angenehme Wärme fühlt.

Deshalb kann die Glaskeramik überall dort eingesetzt werden, wo eine sehr hohe thermische Belastbarkeit in Kombination mit einer guten Transparenz erwünscht ist.

Seit über 20 Jahren hat sich die Glaskeramik daher als Sichtscheibe für Raumheizgeräte wie Kamine und Kaminöfen bewährt.

Es eignet sich für extrem hitzebeständige Abdeckscheiben von Heizstrahlern, Hochleistungsstrahlern und

Scheinwerfern. Auch in industriellen Anwendungen kommt die resistente Glaskeramik auf vielfältige Weise zum Einsatz.

Aufgrund der extrem niedrigen Wärmeausdehnung eignet sichdie Glaskeramik besonders dort, wo große Temperaturunterschiede und extreme Temperaturschocks auftreten:

Kaminsichtscheiben

- Öl- oder Gaskamine und -öfen

- Konventionell beheizte Kamine und Kaminöfen

Abdeckscheiben für Heizstrahler

Abdeckscheiben für Scheinwerfer und Hochleistungsstrahler

Abdeckscheiben in IR-Trocknungsanlagen

Abdeckscheiben für Projektoren

UV-Blocker

Abdeckscheiben für Kebab-Grills

Die Glaskeramik ist transparent und hat eine geringe material- und herstellungsbedingte Eigenfärbung.

Die beidseitig glatte Oberfläche zeigt eine leichte herstellungsbedingte Strukturierung.

Das eingeführte und extern zertifizierte Managementsystem gemäß DIN EN ISO 9001 (für das Qualitätsmanagement) und DIN EN ISO 14001 (für das Umweltmanagement) steht für einen hohen Qualitätsstandard. Es stellt ebenso sicher, dass Kundenanforderungen sowie offizielle Bestimmungen und Vorgaben erfüllt werden

Der TUF-Wert ist ein Maß dafür, wie gut ein Material Temperaturdifferenzen auf einer begrenzten Fläche widerstehen kann, z.B. der Temperaturdifferenz zwischen heißer Scheibenmitte und kaltem Scheibenrand (Raumtemperatur).

Es entsteht kein Wärmespannungsbruch bei einer Maximaltemperatur von Tmax 760 0C)

Der ASF-Wert ist ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, einem plötzlichen Temperaturschock zu widerstehen.

Es entsteht kein Wärmespannungsbruch bei einer Maximaltemperatur von Tmax 700 0C).

Die Temperatur-/Zeitbelastbarkeit legt die zulässige Temperatur für vorgegebene Belastungszeiten fest, bei denen kein Wärmespannungsbruch auftritt. Die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Wertepaare sind für den praktischen Gebrauch der Glaskeramik als Sichtscheibe für Öfen und Kamine relevant.

Die Temperaturwerte beziehen sich auf den heißesten Punkt auf der Außenseite der Scheibe. Es muss sichergestellt werden, dass es zu keiner gebrauchsbedingten Überschreitung dieser Temperatur-/Zeitbelastung kommt.

Unter Beachtung der Temperaturunterschiedsfestigkeit und der Abschreckfestigkeit gilt:

Belastungstemperatur Belastungszeit

560 0C 5000 h

610 0C 1000 h

660 0C 100 h

710 0C 10 h

760 0C 5h

 

Für den Einbau und die Behandlung von Glaskeramik gelten die folgenden Richtlinien für Glas oder Glaskeramik:

Bei der Festlegung der Maße von Rahmen und Scheiben müssen die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen von Glaskeramik und von den verschiedenen Rahmenmaterialien sowie mögliche Fertigungstoleranzen berücksichtigt werden. Ist aus Konstruktionsgründen ein Anpressen der Scheibe im Rahmen erforderlich, so muss der Anpressdruck gleichmäßig auf den Scheibenumfang wirken (nie punktförmig). Der Einbau soll in einem verwindungsfreien Rahmen erfolgen. Falls eine geringe Verwindung nicht ausgeschlossen werden kann, muss durch eine entsprechende dauerelastische Dichtung verhindert werden, dass die Verwindung des Rahmens

sich auf die Scheibe überträgt.

Ein direkter Kontakt zwischen Glas und Metall (oder anderen harten Konstruktionselementen) ist zu vermeiden. Als Zwischenlage zwischen Glas und Metall empfehlen wir dauerelastische, wärmebeständige Materialien

wie z. B. Glasfasergewebe oder Mineralfaserwerkstoffe.

 

Beim Einsatz rahmenloser Türen aus Glaskeamik besteht im Wesentlichen die Gefahr von mechanischen Belastungen (Biegebelastungen, Schlag, Stoß etc.). Bitte beachten Sie in diesem Fall folgende grundsätzliche Punkte Das Gewicht der Scheibe sollte über ausreichend dimensionierte Leisten getragen werden. Punktuelle Belastungen, z.B. dadurch verursacht, dass das Scheibengewicht auf den Schrauben/Durchführungen „ruht“, sollten vermieden werden. Die auftretenden Presskräfte, die durch die Leisten auf das Glas übertragen werden, müssen durch ein geeignetes temperaturstabiles und gleichzeitig flexibles Material aufgefangen werden (z. B. Glasfaserschnur zwischen Scharnier/Griff und Scheibe).

Anpresskräfte auf die Scheibe, welche zu einer Biegebelastung der Scheibe führen, sind auszuschließen. Dies kann z. B. über eine Begrenzung des Drehmomentes oder über einen Anschlag, der die Einschraubtiefe begrenzt, erfolgen.

Auch das Schließen der Tür darf an der scharnierbefestigten Seite der Scheibe keine zusätzlichen Kräfte (Hebel) erzeugen.

Die Scharniere dürfen beim Schließen nicht klemmen, da die entsprechenden Widerstandskräfte beim Schließen oder Öffnen der Tür unzulässig hohe Spannungen auf das Glas übertragen könnten.

 

Glaskeramik Scheiben können Sie mit handelsüblichen Glasreinigern sowie geprüften und freigegebenen Glaskeramikreinigern säubern.

Hinweis: Verwenden Sie auf keinen Fall kratzende Schwämme, Scheuermittel oder scheuernde Reinigungsmittel, da mit diesen Beschädigungen der Oberfläche nicht ausgeschlossen werden können.

 

Glaserei

Werner Rastig

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